Jean-Philippe Rameau (Büste von Jean-Jacques Caffieri)

Das Opernhaus Zürich zeigt im Dezember dieses Jahres und im Januar 2024 eine Neuproduktion von Rameaus Oper Platée. In der Inszenierung der niederländischen Regisseurin Jetske Mijnssen leitet die französische Barockspezialistin Emmanuelle Haïm ein hochkarätiges Ensemble von Instrumentalisten, Sängern und Tänzern. Das Opernhaus schreibt völlig zu Recht auf seiner Webseite, Rameaus Musik sei „schlichtweg hinreißend, vielschimmernd und ungeheuer plastisch.“ Und dann sinngemäß, jedoch nicht weniger zutreffend: Gute Kunst, ja das Leben selbst, braucht immer auch den Wahnsinn.

Apropos: Leider gießen die Zürcher mit Ihren Ticketpreisen ordentlich Wasser in den Wein der Vorfreude. Für einen Platz, wo man nicht nur hören, sondern auch uneingeschränkt sehen kann, zahlt man ab 168 CHF, in der besten Kategorie 230 CHF.