Heute befassen wir uns in der VHS Wetzlar mit der Oper „Das Labyrinth – Der Zauberflöte zweyter Theil“ von Peter von Winter. 1798, also sieben Jahre nach dem Erscheinen der bekannten und sehr erfolgreichen „Zauberflöte“, versuchte sich Textdichter Emanuel Schikaneder gemeinsam mit Komponist Peter von Winter an einer Fortsetzung der Handlung. Ein vergleichbarer Triumph wie ein paar Jahre zuvor stellte sich jedoch nicht ein. Nur wenige Versuche, dem Stück zum Erfolg zu verhelfen, sind dokumentiert. Bei den Salzburger Festspielen 2012 wurde es dann im Residenzhof wieder aufgeführt. Namhafte Solisten standen zur Verfügung, darunter Michael Schade und Christof Fischesser. Ivor Bolton, ausgewiesener Experte, dirigierte das Mozarteumorchester Salzburg. Die Musik ist schön, gefällig und wohlklingend. Doch sie ist, und das ist deutlich zu hören, leider nicht von Mozart.